UNSERE CREW

Verena Lanzinger

 

LongSlowDeep

 

Wann und wo war deine erste Yogaklasse?

Meine erste Yogaklasse war vor ca. 11 Jahren in einem Yogastudio in Innsbruck. Ich wollte "Yoga" einfach mal ausprobieren und war völlig offen für alles was mich dort erwarten würde. Ich weiß es noch ganz genau, die Klasse war für mich sehr fordernd und anstrengend, zum Teil auch überfordernd. Atmen, bewegen, still sein - alles gefühlt gleichzeitig. Aber danach hatte ich das Gefühl, kein Berg wäre zu hoch um genau jetzt von mir bestiegen zu werden. Kurz gesagt ich fühlte mich wunderbar und war infiziert. Viele Jahre des Praktizierens folgten, wobei ich verschiedene Yogastile kennen lernen durfte. Nach einer Reise nach Indien hatte ich mich dann schlussendlich vor 4 Jahren dazu entschieden, auch eine Yogalehrerausbildung zu machen. 

 

Yoga ist für dich…

Raum schaffen. Zwischen dem Tun im Alltag, zwischen und während den Bewegungen in meinem Körper und zwischen Ein- und Ausatmung. Für mich ist Yoga die Möglichkeit, immer wieder zu diesem Raum zurück zu finden. Dort wo ich ins Spüren komme, wo ich sein darf und nicht tun muss. Schlussendlich lehrt mich Yoga diesen Raum nicht nur auf der Matte zu finden, sondern auch in meinen Alltag zu integrieren. Dort wo Raum entsteht, entsteht Stille und Verbundenheit. Daraus können wir wachsen und Stärke gewinnen. 

 

Deine Lieblings-Asana ist...

Anahatasana am Anfang der Stunde und ein liegender Twist am Ende der Stunde. Dazwischen gerne Armbalancen :)

 

Deine Hassana (Asana, mit der du gar nicht klar kommst):

Upavistha Konasana... das sollte ich auch viel mehr üben ;)

 

Welche Musik hörst du beim Yoga?

Einen Mix aus moderner/sanfter elektronischer Musik und Kirtan. Je nachdem wie die Stunde aufgebaut ist. Am Ende auch gerne mal sanfte Klaviermusik. 

 

Was treibt dich jeden Tag auf die Yogamatte?

Zu einem großen Teil die Wertschätzung mir selber gegenüber jeden Tag Zeit für mich zu finden und diese Zeit ganz bewusst mit mir zu verbringen. Tief zu atmen, meinen Körper zu spüren und alles wieder ins Gleichgewicht zu rücken. Nach der Praxis fühlt es sich oft so an, als ob ich lose Teile wieder an ihren Platz zurück gesetzt hätte, alles wieder auf Anfang ist und ich mit einem Lächeln auf dem Gesicht den Tag beginnen oder beenden kann.